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PROGRAMM (in Planung)
Schweizer Volkslieder
Bepi de Marzi (*1935): Signore delle cime
Tessiner Volkslied: L’inverno l’è passato
Schweizer Volkslied: S’isch mer alles eis Ding
Joseph Bovet (1879 – 1951): Le vieux chalet
Flavio Bundi (*1987): Il grond silenzi
Georges Haenni (1896⎼1980): Les sentiers valaisans
Berner Volkslied: S’isch äben e Mönsch uf Ärde
«Liberté»
Heinrich Schütz (1585⎼1672): Verleih uns Frieden
Rudolf Mauersberger (1889⎼1971): Wie liegt die Stadt so wüst
Heinrich Schütz (1585⎼1672): Unser Wandel ist im Himmel
Maurice Ravel (1875⎼1937): Kaddish aus: Deux mélodies hebraïques
Heinrich Schütz (1585⎼1672): Unser keiner lebet ihm selber
Francis Poulenc (1899⎼1963): Figure humaine
De tous les printemps du monde
En chantant les servantes s’élancent
Aussi bas que le silence
Toi ma patiente
Riant du ciel et des planètes
Le jour m’étonne et la nuit me fait peur
La menace sous le ciel rouge
Liberté
Nicolas Fink | Leitung
Benjamin Graf | Assistenz
Leyla Huber | Assistenz
Zum Programm «Liberté»
Der Schweizer Jugendchor widmet sich dem vielschichtigen Begriff der Freiheit – «Liberté» als Hoffnung, als innere Haltung, als geistige und gesellschaftliche Sehnsucht. Das Programm öffnet einen musikalischen Dialog zwischen Barock und Moderne, zwischen geistlicher Einkehr und politischem Aufschrei. Im Zentrum des Programms steht Francis Poulencs grossartige Kantate «Figure humaine», ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts, entstanden im französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs. Poulencs Vertonung der Texte von Paul Éluard gipfelt im letzten Satz im machtvollen Ruf nach Freiheit – ein Moment von erschütternder Aktualität und emotionaler Wucht. Mit Rudolf Mauersbergers Trauermotette «Wie liegt die Stadt so wüst», entstanden unter dem Eindruck der Zerstörung Dresdens, erhält das Programm eine weitere historische Perspektive auf Verlust und menschliche Abgründe, ebenfalls geprägt vom Zweiten Weltkrieg. Maurice Ravels ergreifendes «Kaddish» aus den «Deux mélodies hébraïques» (1914), bearbeitet von Clytus Gottwald (2018) fügt eine persönliche, klagende Stimme hinzu – ein hebräisches Totengebet zwischen Schmerz und Hoffnung. Kontrastiert und zugleich vertieft werden diese modernen Werke durch geistliche Kompositionen aus dem Barock von Heinrich Schütz, dessen Motetten aus der «Geistlichen Chormusik» (1648) existenzielle Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Glauben und der Ausrichtung des Menschen verhandelt. Mit «Liberté» verknüpft der Schweizer Jugendchor Vergangenheit und Gegenwart miteinander und macht das Ringen um Freiheit in all ihren Dimensionen hörbar: als Bitte um Frieden, als Erinnerung an Leid und insbesondere auch als jugendlich kraftvolle Vision für unsere heutige Welt.
Im ersten Programmteil singt der Chor Volkslieder aus verschiedenen Regionen der Schweiz in allen vier Landessprachen.
Die Mitwirkenden
Der Konzertchor des Schweizer Jugendchors besteht aus einer festen Besetzung von rund 50 Chormitgliedern zwischen 16 und 26 Jahren. Er trifft sich mehrmals jährlich an wechselnden Probeorten und singt a cappella. Der Konzertchor sieht es als seine Aufgabe, sowohl bekannte als auch zu Unrecht vergessene Schweizer Komponist*innen in den Fokus zu rücken sowie das traditionelle Schweizer Liedgut und Schweizer Hits zu pflegen. Genauso ermöglicht er es seinen Mitgliedern auch, die Meisterwerke der europäischen Chorliteratur kennenzulernen und zu vertiefen.
Der Berner Dirigent Nicolas Fink arbeitet seit 2016 mit dem Schweizer Jugendchor und übernimmt 2018 dessen künstlerischen Leitung. Sein grösstes Anliegen ist dabei die Neuausrichtung des Ensembles und die Förderung von begabten Sänger*innen und Dirigent*innen. Seine Probenarbeit ist geprägt durch seine langjährige Erfahrung mit den führenden professionellen Chören in ganz Europa (WDR Rundfunkchor – Chefdirigent bis 2024), Rundfunkchor Berlin, MDR Rundfunkchor Leipzig, Choeur de Radio France, Coro Casa da Mùsica in Porto u.a.). Nicolas Fink ist Chordirektor des Schleswig- Holstein Musik Festival und künstlerischer Leiter des Landesjugendchor NRW.
zum Beispiel:
Peter Muster, Violine
Susanne Baugartner, Flöte
Der Sakralraum des Fraumünsters hat eine wunderbare, auch komplexe Akustik. Für jedes Late Night Music bieten wir unseren Besucherinnen und Besucher ausreichend viele Plätze an, die einen optimalen Hörgenuss geniessen, immer mit guter Sicht und vor allem angepasst an im Raum wandernde Stimmen und Instrumente. Reservieren Sie bitte ein Ticket rechtzeitig, kommen Sie nicht zu spät an die Abendkasse – dann finden Sie in jedem der unterschiedlich besetzten Konzerte Ihren passenden Platz.
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